Dieter Eidmann

Dieter Eidmann

Künstler, die sich nicht den herrschenden Zwängen unterordnen wollten, haben daher die unterschiedlichsten Verweigerungsformen entwickelt; z.B. die Intellektualisierung oder die pragmatische Verweigerung durch subjektive Kunst.

Dieter Eidmann

Herzliche Einladung ins Erinnerungsatelier Dieter Eidmann in Aschersleben!

(Aschersleben 32, 17379 Ferdinandshof, Infos: 039778/20305)

Gleich zwei Mal im Rahmen von KUNST HEUTE / organisiert vom Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern, haben literatur- und kunst-interessierte BesucherInnen die Gelegenheit zu einem Besuch im Rahmen von Kulturangeboten:

So gibt es am Donnerstag, den 6.Oktober um 16 Uhr einen Literaturnachmittag zu

Polnischer Literatur des letzten Jahrhunderts bis heute.

Das Interesse der letzten Veranstaltung war so groß und die Thematik spannend und weitläufig, dass es einen zweiten Nachmittag geben wird, der die Polnische Literatur mit einem Exkurs zur Polnischen Kunst näher beleuchtet und somit auch ihre Nähe zur Deutschen Kultur.
Allein 5 Nobelpreisträger sind aus der polnischen Literatur seit Beginn des 20. Jahrhunderts hervorgegangen und: viele polnische Künstler präg(t)en die Kunstlandschaft Europas. Polnische Künstler waren z. B. hervorragende Plakatkünstler.

Wir haben die Polnische Literatur als Schwerpunkt ausgesucht.
Jeder ist herzlich zur kostenlosen Veranstaltung nach Aschersleben 32, wenn möglich per Anmeldung 039778/20305  (zu Tee, Kaffee und Kuchen) eingeladen.
Man muss keine “belesenen” Voraussetzungen mitbringen, aber gerne sein Lieblingsbuch zum Themenbereich!!

Am Samstag, den 8.Oktober ebenfalls um 16 Uhr wird Angelika Janz zum Werk Dieter Eidmanns unter dem Titel “Helle Blicke” Kurzprosa vortragen und im Rahmen einer kleinen Führung Fragen zum Werk des Künstlers und Bildhauers Dieter Eidmann erörtern und beantworten.

Der Eintritt ist kostenlos und für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Das Atelier ist im Rahmen von KUNST HEUTE vom 1. Oktober bis 9. Oktober täglich von 16 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Um Anmeldung wird gebeten unter 039778/20305 oder  per Mail an janz.a@web.de

 
Dieter Eidmann - Helle Blicke

Dieter Eidmann (*15.10.1940; † 27.5.2017) war ein deutscher Bildhauer, Maler, Schmuckgestalter und Fotograf.
Als Steinbildhauer arbeitete er konkret –  mit dem Schwerpunkt „Formdurchdringungen“.
In seiner Malkunst orientierte er sich an der informellen Malerei der 60er Jahre und an der japanischen Kalligrafie.

Leben und Wirken

Dieter Eidmann absolvierte von 1956 bis 1959 eine Ausbildung zum Goldschmied in  Düsseldorf. 1959 bis 1961 studierte er an der Werkkunstschule Wuppertal Bildhauerei bei Kurt Schwippert.
Sein Studium der Bildhauerei setze er von 1961 bis 1968 als späterer Meisterschüler von Karl Hartung an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin fort. Während seines Studiums arbeitete er als Bühnenarbeiter an verschiedenen Theatern Berlins, als Eisengießer in einer Berliner Gießerei und als Restaurator, so auch im Schloss Charlottenburg. Eidmann gilt als Mitbegründer der ersten Jugendkunstschulen in NRW der 70er Jahre, die ihren Anfang in Wuppertal fanden und später die außerschulische Kunstpädagogik der BRD prägten.

Bis 1981 arbeitete er neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Kunsterzieher in Wuppertal, Radevormwald, Schwelm und Köln und übernahm einen Lehrauftrag an der Gesamthochschule Wuppertal. in Schwelm betrieb er zwischen 1985 und 1987 die  Schmuckgalerie „Clip“ und die Fotogalerie „Schwarzweiß“. 1988 bis 1993 arbeitete er als freischaffender Bildhauer in Wuppertal.
Dieter Eidmann - Foto Renate Mangoldt

Seit1993 lebte er als Bildhauer und Maler zurückgezogen im vorpommerschen Dorf Aschersleben zusammen mit seiner Frau, der Autorin, Künstlerin und Kunstpädagogin Angelika Janz, mit der er 2005 die mehrfach ausgezeichnete KinderAkademie im ländlichen Raum konzipierte.

Künstlerehepaar Dieter Eidmann Angelika Janz

Ausstellungen

Während der fast 25 Lebens- und Arbeits-Jahre in Aschersleben stellte Dieter Eidmann unter anderem in Pasewalk, Greifswald, Neustrelitz, Neubrandenburg, Pampin und in einer großen Retrospektivausstellung in der Orangerie Putbus unter dem Titel „Gedankensehen“ aus – zusammen mit Angelika Janz.

Nach seinem Tod am 27. Mai 2017 fanden jedes Jahr retrospektive Ausstellungen statt. Im Todesjahr im Soziokulturellen Zentrum St, Spiritus in Greifswald unter dem Titel „Asketische Fülle“, im Vorpommerschen Künstlerhaus Heinrichsruh 2018 unter dem Titel “„BewegGründe”, 2019 im Ameos Klinikum Anklam unter dem Titel „Durchdringungen“ und 2020 im Kunstraum Ziethen zusammen mit Angelika Janz unter dem Titel „Form und Text“.